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Blog Haute Route Graubünden

Haute Route Graubünden

Faszinierende Skidurchquerung durch die Albula Gebirgsgruppe

Die Skidurchquerung durch Graubünden.
Die Haute Route Graubünden durchquert das Albula Gebirge in 5 Tagen auf geschickte Weise und bietet wunderschöne Skitouren mit Traumabfahrten zwischen Julier- und Flüelapass. Verbunden mit Übernachtungen in vier Hütten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine Skitraverse für fortgeschrittene Skitourengeher, welche einsame Pulverschneeabfahrten und wenig Leute im Tourengebiet suchen.

1. Tag:
La Veduta (Julierpass) – Piz Surgonda 3196m – Jenatsch Hütte
▲ 1220 Hm, 4-5 Std.

Gestartet wird beim Parkplatz La Veduta (kurz vor der Julier-Passhöhe, von Bivio kommend), dann Richtung Norden der Talmulde entlang. Von Weitem kann man im Nordosten schon das Gipfelziel – Piz Surgonda – sehen. Das Schlussstück kurz vor dem Gipfel steigt man zu Fuß auf, da wird’s ziemlich steil. Danach wartet eine schöne, lange Abfahrt: Gestartet wird nach Osten, dann Richtung Norden, bevor für die letzten 200 Höhenmeter die Felle nochmals angezogen werden müssen.

2. Tag:
Jenatsch Hütte – Piz Laviner 3137m – Chamanna d’Es-cha
▲ 1550 Hm, 6,5-8,5 Std.
Von der Jenatschhütte wird Richtung Osten die steile Südostflanke der Crasta Jenatsch traversiert. Danach steigt man in der Mulde Richtung Nordwest auf. Nicht ganz bis zur Fuorcla Laviner aufsteigen, sondern kurz davor Richtung Nordost queren, wo der Weg zu einer Schneerinne führt. Die Ski werden auf 3080m deponiert, danach steigt man noch zu Fuß durch die Rinne bis zum Gipfel. Die Abfahrt führt durch einige kleine Couloirs nach Naz. Mit dem Zug geht’s dann von Preda weiter nach Madulain, wo direkt hinter dem Bahnhof auf den Sommerzustiegsweg zur Chamanna d`Es-cha eingestiegen wird. Durch den Wald zur Alp Es-cha Dadour, danach im Val Müra gleichmäßig ansteigend zum Tagesziel Chamanna d`Es-cha.

3. Tag:
Chamanna d’Es-cha – Piz Kesch 3418m – Kesch Hütte
▲ 850 Hm, 4,5-5,5 Std.
Hinter der Hütte startet man Richtung Norwest über den Moränenrücken bis unter die Porta d`Es-cha. Für das letzte Stück müssen die Ski getragen werden. Es steht eine Kette zur Hilfe, die jedoch im Winter meist eingefroren oder zugeschneit ist. Ab der Porta d`Es-cha geht’s steil runter in eine Mulde, danach hoch zum Skidepot auf 3270m. Nun erklimmt man zu Fuß ein steiles Schneefeld, klettert über den Nordostgrat bis zur Falllinie unter dem Gipfel. Noch die letzten Meter, dann ist es geschafft. Die Abfahrt führt wieder zurück über die Porta d`Es-cha, kurz davor links halten und dann über den Gletscher zur Keschhütte abfahren.

4. Tag:
Kesch Hütte – Scalettahorn 3068m – Grialetsch Hütte
▲ 1100 Hm, 5-7 Std.

Gestartet wird mit einer kurzen Abfahrt durch das Val Funtauna. Von der Alp Funtauna steigt man dann zum Scalettapass nach Norden auf. Weiter geht es über den Moränenhang im Osten und über den Gletscher bis hoch zum Gratrücken. Das felsdurchsetzte Gelände wird umgangen, indem man die Ostseite des Grates quert und so von Südost zum Scalettahorn gelangt. Zur Abfahrt bleibt man südlich/südöstlich des Grates, genießt breite, regelmäßige Hänge und quert dann am Ende des Grates Richtung Nordwest ein, von wo man schon die Hütte sehen kann.

5. Tag:
Grialetsch Hütte – Piz Sarsura 3175m – Crastatscha Suot
▲ 840 Hm, 4-5 Std.

Von der Hütte Abfahrt zur Vadret da Grialetsch, danach schöner Aufstieg auf dem Gletscher Richtung Piz Sarsura. Zuletzt tragen wir die Ski auf den Gipfel und genießen unsere letzte Aussicht in das Engadin. Von dort kurze steile Abfahrt auf den Vadret da Sarsura und schier endlos in perfekt geneigtem Gelände den Gletscher hinab. Zuletzt schlängeln wir uns auf einer Forststraße Richtung Crastatscha Suot hinab. Von dort gelangen wir mit einem kurzen Taxi Transfer zum Bahnhof in Zernez. Von dort aus Heimfahrt über SBB oder zurück über St. Moritz zum Julierpass, La Veduta.

Hier ein paar Bildimpressionen der Tour:

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Philipp Schädler - Bergführer aus dem Allgäu

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